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RETABLE 2012

Diplompräsentation Verena Frensch
Fotoklasse Prof. Dieter Rehm
Akademie der Bildenden Künste München

In der Historischen Aula / EG Altbau
Vom 01.02. bis 04.02.2012
Täglich geöffnet von 12:00 bis 19:00 Uhr

Akademie der Bildenden Künste München
Akademiestraße 2, 80 799 München
U-Bahn Universität

"RETABLE 2012 ist das Ergebnis einer intensiven künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Matthias Grünewald
zugeschriebenen so genannten "Isenheimer Altar" von 1516. Dieser Wandelaltar zählt zu den Hauptwerken der
abendländischen Altarkunst und Kunstgeschichte überhaupt.


Auf 3 Ansichten mit insgesamt 12 Tableaus wird seine Ikonographie für unsere Zeit befragt und bearbeitet: Versatzstücke,
Transformationen, Umdeutungen und Übersetzungen seiner Bildsymbolik verzahnen sich und
sind zugleich Ausdruck
einer persönlichen künstlerischen Bestandaufnahme und Interpretation unserer Zeit. Immer in der Rückbeziehung auf das
Guersi'sche und Grünewald'sche Erkenntnis- und Bildmodell formuliert sich ein neues Buch, das aufgeschlagen und
dessen Geschichte gelesen werden will."






Retable 2012 / I. Erste Schauseite

Kreuzigung / Hl. Antonius / Hl. Sebastian / Grablegung















































Retable 2012 / II. Zweite Schauseite

Verkündigung / Engelskonzert / Menschwerdung / Auferstehung










































Retable 2012 / III. Dritte Schauseite
Antonius und Paulus von Theben / Hieronymus, Antonius und Augustinus / Versuchung des Hl. Antonius / Abendmah












































Retable 2012 / Historische Aula und Aufbau der drei Schauseiten
























Retable 2012 / Zweidimensionale Ansicht der drei Schauseiten















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himmelgrau.

Eine Ausstellung des Münchner Bündnis gegen Depression e.V

Kuratorin: Anna Wondrak

Mit Arbeiten von Sandra Filic (Video), Verena Frensch (Fotografie), Bo Christian Larsson (Skulptur), Sybille Rath
(Zeichnung), Peter Riss (Installation), Magnus Thorén (Malerei)

Eröffnung: Mittwoch, 02. Mai 2012, 18 Uhr
Ort: Galerie Bezirk Oberbayern, Prinzregentenstr. 14, München
Ausstellung: 03.05. – 21.09.2012

Psychische Erkrankungen wie Depression werden zwar inzwischen von der Öffentlichkeit stärker
wahrgenommen, dennoch werden sie aus Unkenntnis und Angst immer noch sehr oft missverstanden und
tabuisiert. Dabei ist Depression kein Ausdruck persönlichen Versagens, sondern ‐ wie Diabetes oder
Bluthochdruck ‐ eine Erkrankung, die jeden treffen kann ‐ unabhängig von Beruf, Alter und sozialem Stand. Das
Münchner Bündnis gegen Depression e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, Depression zu einem öffentlichen Thema
zu machen und Betroffenen zu helfen.

Die Ausstellung himmelgrau. nähert sich dem Thema Depression durch die Bildende Kunst und verfolgt weder
einen medizinischen noch einen kunsttherapeutischen Ansatz. So gut wie jeder Künstler ist in seinem kreativen
Schaffensprozess emotionalen Schwankungen unterworfen, die von Euphorie bis hin zu Niedergeschlagenheit
und Verzweiflung reichen können. Die sechs gezeigten künstlerischen Positionen zeigen verschiedene Facetten
der menschlichen Gefühlswelt und kreisen nicht nur inhaltlich, sondern auch medial auf unterschiedliche Art
und Weise um essentielle Seinsfragen. In ihrer Gesamtheit beleuchten sie ein düsteres, sphärisches Gefühls‐
Kaleidoskop: Hilflosigkeit, Verlust und Verlorensein, Selbst‐ und Fremdwahrnehmung, Introspektion,
Selbstzweifel, innere Zerrissenheit, Versagensängste und die fragile Grenze zwischen der Innen‐ und Außenwelt
werden dabei thematisiert.

Durch das Einfühlen in diese unterschiedlichen Gefühlswelten erhält der Betrachter die Möglichkeit, sich dem
Thema Depression zu nähern und zu öffnen. Ein weiteres Ziel ist auch eine Annäherung an den Begriff der
Inklusion: Der Bezirk Oberbayern unterstützt verschiedene Träger, die Menschen mit Behinderung eine
uneingeschränkte Teilnahme am gesellschaftlichen Leben ermöglichen. Und nicht nur eine körperliche oder
geistige Behinderung kann einen Menschen ausschließen – auch eine psychische Krankheit wie Depression
kann dazu führen, missverstanden und/oder benachteiligt zu werden. Deshalb wird im Bereich der Inklusion
der Anstoß zu gesellschaftlichen Veränderungen im Denken und Handeln gegeben. In diesen Prozess reiht sich
auch die Ausstellung himmelgrau. ein: Kunst als Sprachrohr kennt keine Barrieren und Depression ist ein
Thema, in das sich jeder ‐ ob mit oder ohne Krankheitserfahrung ‐ auf seine Weise hineinfühlen und ‐denken
kann.


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ERNENNUNG ZUR MEISTERSCHÜLERIN

von Professor Dieter Rehm


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7 STERNE FÜR BAD REICHENHALL

Akademie der Bildenden Künste München
Klasse für Fotografie


15 Künstler stellen im Stadtraum Bad Reichenhall aus.

Eröffnung: 1. Oktober 2011, 15.00 Uhr im Musikpavillon
des königlichen Kurgartens
Ausstellungsdauer: 2. Oktober bis 30. Oktober 2011


Das fotografische Bild ist zum allgegenwärtigen Medium in unseren Städten geworden. Auf Bannern, Fahnen, Werbeflächen,
als Schaufenstergestaltung – überall ist sie präsent. Das Image ersetzt das Sein. Die Experten sprechen von einer
Fiktionalisierung der Realität. Daher war es nicht das Fehlen eines adäquaten Ausstellungsraumes in Bad Reichenhall, das
die Fotografiestudenten der Akademie der Bildenden Künste auf den öffentlichen Raum verwies, sondern vielmehr das
Medium selbst, das den musealen Raum verlassen hat und sich zunehmend die Welt erobert. Die Fotografie hat die Kunst
von ihrem Olymp gestoßen, sie demokratisiert und popularisiert, hat aus Ernst Unterhaltung gemacht, das Elitäre in Pop
verwandelt und das Unikat in ein Massenprodukt.

[...] Zu sehen sind 15 Positionen eines erweiterten Umgangs mit Fotografie, der vom traditionellen Fotobild bis zur
nachgebauten Fotografie als Skulptur reicht. Soviel von der Seite der Produktion.

Und da ist die Stadt selbst, die als Kurstadt eine eigene Virtualität besitzt. Lebt doch der Kurort vornehmlich von den Bildern
über ihn. Tourismus und Fotografie haben eine enge Verbindung. Image und Kur auch. Es liegt also nahe, dass
Bad Reichenhall ständig an seinem Erscheinungsbild feilt. Dies ist auch der Leitgedanke der Ausstellung „Sieben Sterne für
Bad Reichenhall“.

Das Zentrum der Ausstellung „Sieben Sterne für Bad Reichenhall“ wird der Musikpavillon im königlichen Kurgarten sein.
Die Konzertmuschel wird für die Ausstellung winterfest gemacht. Sie ist Ausstellungsraum, Labor, Archiv und Begegnungs-
stätte. Die Werke in der Stadt funktionieren wie realisierte Satelliten dieser Möglichkeitsstätte.

[...]
Verena Frenschs Beitrag ist gewissermaßen die Ausstellung selbst als Plakat und Prospekt. Sie entwirft ein neues Image von
Bad Reichenhall und publiziert dieses Image mit einem gewissen Augenzwinkern in der gleichen Aufmachung wie der
offizielle Prospekt von Bad Reichenhall. Es scheint, als würde sich Bad Reichenhall neu erfinden und sich damit bewerben.
Die vierzehn Werke ihrer Mitkünstler sind Teil des neuen Bildes von Bad Reichenhall. Realität und Fiktion, Vergangenheit und
Zukunft, Leben und Kunst gehen so fließend ineinander über.

[...] Text Michael Hofstätter

Mit freundlicher Unterstützung durch die LfA Förderbank Bayern


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STIPENDIUM DES BAYERISCHEN MINISTERIUMS FÜR WISSENSCHAFT,
FORSCHUNG
UND KUNST

Erhalt des Chancengleichheitsstipendiums des Kultusminieriums Bayern 2011


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STIPENDIUM DES BAYERISCHEN MINISTERIUMS FÜR WISSENSCHAFT,
FORSCHUNG
UND KUNST

Erhalt des Chancengleichheitsstipendiums des Kultusminieriums Bayern 2010


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ARTGOESGREEN

Unter dem Titel ARTGOESGREEN findet vom 17. bis 23. Juli eine Gruppenausstellung auf der Praterinsel in München statt.
Die Ausstellung im Zollgewölbe der Praterinsel ist das vierte Projekt von Nurjungekunst.de. artgoesgreen zeigt künstlerische
Positionen, die sich mit Themen wie Nachhaltigkeit und Ökologie auseinandersetzten. 

Eröffnung: Freitag den 16.07.2010, 20:30 h

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IM SCHATTEN DER LICHTUNG

AdBK Jahresausstellung 2010

Fotoklasse Prof. Rehm, Altbau Raum 01.27

Eröffnung am Freitag, den 16.07.2010 ab 18:00
Täglich geöffnet von 12:00 bis 20:00 Uhr

Akademie der Bildenden Künste München
Akademiestraße 2, 80 799 München
U-Bahn Universität